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Männer weinen doch (…ich zumindest)

Mein Smartphone vibriert in meiner Hosentasche. Eine Nachricht von meiner Frau. Vermutlich. Es ist halb zehn morgens. Die drei Ältesten sind vor knapp zwei Stunden mit dem Bus zur Schule gefahren, die Jüngste habe ich mit dem Fahrrad in den Kindergarten gebracht. Ich liege auf der Couch und ruhe mich aus nach zwei chaotischen und stressigen Morgenstunden ohne Maria. Sie ist morgens zur Zeit nur selten da und ich komme eigentlich meistens ganz gut damit klar. Doch heute lief alles schief. Ich war mal wieder zu laut und fühle mich jetzt im Nachhinein wie ein Versager. Also liege ich einfach da, antriebslos auf der Couch und weiß nicht so recht, was ich mit dem Tag anfangen soll, auch wenn meine Todo-Liste mehr als voll ist. Der Tag hat doch gerade erst angefangen und ich bin jetzt schon kaputt?[Weiterlesen]

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Am Fluss

Ich nehme meine Badehose mit. Und ein Handtuch. Laufe die kurze Strecke über die Felder, springe über einen Zaun aus altem Holz und bin kurz danach angekommen. Am Ufer unseres Flusses. Ich stehe noch auf dem Grundstück von dem Bauernhof, der spontan unser neues Zuhause geworden ist, und befinde mich trotzdem in völlig abgeschiedener Natur und direkt vor einem gewaltigen Fluss. Nur noch ein Schritt nach vorne, und ich würde im Wasser stehen. Kein Mensch weit und breit.[Weiterlesen]

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Ein freies Leben

Vor drei Jahren hatte ich zum ersten Mal die Idee zu diesem Blog. Eineinhalb Jahre später ging ich mit zitternden Knien und vielen lauten Fragen im Kopf mit dem ersten Artikel online:

Was werden deine Freunde denken, wenn du plötzlich einen auf Blogger machst? Wenn sie an deinem Schreibstil spüren, dass du nicht nur für sie und deine Familie schreibst – wie es üblich ist während einer Reise –, sondern dass du dich an ein größeres Publikum richtest? Wird sich für das, was du schreibst, überhaupt jemand interessieren? Wer denkst du eigentlich, dass du bist?[Weiterlesen]

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Die schönsten Dinge passieren, wenn man verloren ist

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Nach zwei spektakulären Monaten in Neuseeland zieht es uns zurück nach Australien. Wir fliegen von Christchurch nach Brisbane, wo wir uns, nach einer schönen und entspannten Woche bei Freunden, ein altes Wrack von einem Auto für 35 Dollar am Tag mieten, um damit Richtung Norden zu fahren. Unser Ziel ist die Sunshine Coast und die erste Nacht verbringen wir auf einem kostenlosen Campingplatz direkt an einer Hauptstraße. Es ist voll und laut und kein Ort, der zum Bleiben einlädt. Also fahren wir am nächsten Morgen so früh es geht direkt weiter, um uns auf die Suche nach anderen kostenlosen oder günstigen Campingplätzen zu machen.[Weiterlesen]

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Wir sind ein Teil der Natur

 

Schon vor unserer Weltreise stand für uns fest, dass die Natur bei unserem Abenteuer eine große Rolle spielen sollte. Wir wünschten uns ein einfaches Leben mit viel Natur um uns herum und wollten die Reise nutzen, um zu schauen, was für eine Auswirkung es auf uns hat, über einen längeren Zeitraum so richtig in der Natur zu leben. [Weiterlesen]