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Am Fluss

Ich nehme meine Badehose mit. Und ein Handtuch. Laufe die kurze Strecke über die Felder, springe über einen Zaun aus altem Holz und bin kurz danach angekommen. Am Ufer unseres Flusses. Ich stehe noch auf dem Grundstück von dem Bauernhof, der spontan unser neues Zuhause geworden ist, und befinde mich trotzdem in völlig abgeschiedener Natur und direkt vor einem gewaltigen Fluss. Nur noch ein Schritt nach vorne, und ich würde im Wasser stehen. Kein Mensch weit und breit.[Weiterlesen]

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Ein freies Leben

Vor drei Jahren hatte ich zum ersten Mal die Idee zu diesem Blog. Eineinhalb Jahre später ging ich mit zitternden Knien und vielen lauten Fragen im Kopf mit dem ersten Artikel online:

Was werden deine Freunde denken, wenn du plötzlich einen auf Blogger machst? Wenn sie an deinem Schreibstil spüren, dass du nicht nur für sie und deine Familie schreibst – wie es üblich ist während einer Reise –, sondern dass du dich an ein größeres Publikum richtest? Wird sich für das, was du schreibst, überhaupt jemand interessieren? Wer denkst du eigentlich, dass du bist?[Weiterlesen]

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Die schönsten Dinge passieren, wenn man verloren ist

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Nach zwei spektakulären Monaten in Neuseeland zieht es uns zurück nach Australien. Wir fliegen von Christchurch nach Brisbane, wo wir uns, nach einer schönen und entspannten Woche bei Freunden, ein altes Wrack von einem Auto für 35 Dollar am Tag mieten, um damit Richtung Norden zu fahren. Unser Ziel ist die Sunshine Coast und die erste Nacht verbringen wir auf einem kostenlosen Campingplatz direkt an einer Hauptstraße. Es ist voll und laut und kein Ort, der zum Bleiben einlädt. Also fahren wir am nächsten Morgen so früh es geht direkt weiter, um uns auf die Suche nach anderen kostenlosen oder günstigen Campingplätzen zu machen.[Weiterlesen]

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Noch ein Jahr verschwenden? (Der Sinn des Lebens ist leben!)

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Als die zwei Monate in dem kleinen Schuppen auf Tasmanien zu Ende gehen, zieht es uns weiter nach Neuseeland. Die Flugtickets bestellen wir spontan, da wir von anderen Reisenden immer wieder hören, dass wir dort unbedingt hin müssen. Das einzige Problem: Wir können uns dieses Land eigentlich gar nicht leisten. Die Unterkünfte sind uns auf Dauer zu teuer und wir haben auch keine Kontakte dort, die uns etwas Günstiges organisieren können, wie es meine Schwestern für uns in Australien taten. »Uns wird schon was einfallen«, sagen wir uns. »Und wenn nicht, dann reisen wir eben nach ein paar Wochen wieder weiter.«[Weiterlesen]

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Tasmanien

 

Auf Tasmanien haben wir so einfach gelebt wie nie zuvor in unserem Leben. Wir wohnten zwei Monate lang auf 35 Quadratmetern und hatten nur ein kleines Schlafzimmer für die ganze Familie. Wenn wir den Backofen benutzen wollten, der im Kaminofen integriert war, mussten wir zuerst Feuer machen. [Weiterlesen]

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Das einfache Leben

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„We’ve got everything we need right here and everything we need is enough“

– Jack Johnson

Januar 2016

Es knistert gemütlich im Ofen. Die hauchdünnen Holzscheite, die ich kurz zuvor vor der Hütte gehackt habe, fangen gerade richtig Feuer. Ich lege ein paar Dickere oben drauf und mache die Tür so weit zu, dass nur noch ein kleiner Spalt übrig bleibt. Unsere 35 Quadratmeter große Hütte, die wegen der einfachen Bauweise und der nicht vorhandenen Isolierung wohl eher als ein Schuppen bezeichnet werden sollte, wärmt sich langsam auf und ich genieße es, zu spüren, wie die wohlige Wärme sich langsam auch auf meinen Körper überträgt.[Weiterlesen]

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Schönheit, die weh tut

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Ich bin gerade für sieben Tage ganz alleine in Christchurch, um zu arbeiten, schreiben und lesen. „Weil du es gerade brauchst“, meinte meine Frau und buchte einfach ein Bett in einem günstigen Hostel für mich. Ich bekam zuerst schlechtes Gewissen bei dem Gedanken, sie mit den Kindern allein zu lassen, doch sie blieb hartnäckig und schließlich war das Angebot auch zu verlockend, um es abzulehnen. Also habe ich jetzt reichlich Zeit, um meine Gedanken und Ideen zu ordnen und viel Versäumtes nachzuholen, was sich in den letzten Wochen aufgestaut hat.[Weiterlesen]