Es gibt viele, die es ziemlich verrückt finden, dass wir eine einjährige Weltreise mit unseren vier Kindern unternehmen werden. Und wer diese Tatsache an sich schon für verrückt genug hält, dem fällt es natürlich schwer zu verstehen, dass diese Reise dann nicht wenigstens bis ins kleinste Detail durchgeplant ist. Spätestens wenn die Leute verstehen, dass das Gegenteil der Fall ist, ein schräges Lächeln aufsetzen und erst mal nichts erwidern, ist mir dann klar, dass wir uns auf weit entfernten Wellenlängen befinden. Was natürlich völlig in Ordnung ist. Wahrscheinlich wäre auch ich nicht in der Lage, für ihre perfekt durchorganisierten Leben, oder für ihre sicheren, aber todlangweiligen Jobs Verständnis aufzubringen. Also lächele ich einfach zurück und versuche das Thema zu wechseln.[Weiterlesen]
Eine provisorische Wohnung, sechs Matratzen und jede Menge Kisten
“Wenn du etwas loslässt, bist du etwas glücklicher. Wenn du viel loslässt, bist du viel glücklicher. Wenn du ganz loslässt, bist du frei.” – Ajahn Chah
Meine Frau und ich haben uns schon länger von einigen Personen inspirieren lassen, die ein einfaches Leben führen. Sie nennen es Minimalismus und behaupten, dass man glücklicher wird, wenn man weniger bzw. nur das besitzt, was man wirklich braucht. Mittlerweile sind wir beide schwer begeistert von dieser Lebenseinstellung, und das ist wohl auch einer der Hauptgründe warum uns die Entscheidung, unser Haus vor der Weltreise zu verkaufen anstatt es zu vermieten, so leicht gefallen ist. [Weiterlesen]
Mit vier Kindern um die Welt
Vor ziemlich genau fünf Jahren standen ich und meine Frau mit gemischten Gefühlen in einem Aufzug beim Amtsgericht Dortmund. In meinen Händen hielt ich den Beweis, dass wir beide soeben die neuen Eigentümer einer Doppelhaushälfte geworden waren, die wir von innen noch gar nicht gesehen hatten. Der Gerichtspfleger hatte uns kurz davor beglückwünscht, die Hand gegeben und einen dicken Stapel Papiere in die Hände gedrückt.[Weiterlesen]